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Dankesanlass 2026 Freiwillige Helferinnen des Frauenvereins Muttenz
Ort: Bern
Am 3. September machten sich 19 Frauen auf den Weg nach Bern. Auf dem Programm stand eine besondere Stadtführung mit dem Historiker und Satiriker Benedikt Meyer. Eines sei gleich vorweggenommen: Bern sollte an diesem Tag nicht ganz Bern bleiben.
Denn kaum angekommen, wurde kurzerhand umdekoriert: Die Aare wurde zum Rhein, der Gurten zum Jura und die Kirchenfeldbrücke zur Wettsteinbrücke. Wer sich nicht ganz sicher war, ob er tatsächlich noch in Bern war, konnte es spätestens beim Blick aufs Bundeshaus erahnen – wobei auch dieses eine neue Funktion bekam.
Aus dem Bundeshaus wurde kurzerhand das «Stadttheater Basel». Und wie es sich für ein richtiges Theater gehört, war für alles gesorgt: Tragödie, Komödie und natürlich auch Tragikomödie. Die sieben Bundesräte durften dabei als Schauspieler auftreten und wurden von Benedikt Meyer auf höchst unterhaltsame Weise vorgestellt.
Auch rund um den Picassoplatz gab es einiges zu entdecken. Zwischen interessanten Geschichten und historischen Fakten sorgte Benedikt Meyer immer wieder für überraschende Wendungen und so manchen Lacher. Das Schöne daran: Auch wenn Bern bei dieser Führung immer wieder zu Basel wurde, waren die Geschichten dahinter tatsächlich wahr. Man konnte also lachen und gleichzeitig noch etwas lernen – besser geht’s eigentlich nicht.
Für Unterhaltung sorgte nicht nur die eigene Gruppe. Immer wieder blieben Passantinnen und Passanten stehen und schauten etwas irritiert. Verständlich: Wer rechnet in Bern schon damit, plötzlich vom Rhein, der Wettsteinbrücke oder der Basler Fasnacht zu hören?
Als schliesslich der bekannte Fasnachtsvers «Drämmli, Drämmli, Drämmli» angestimmt wurde, liess sich die Gruppe nicht lange bitten und sang spontan mit. Spätestens jetzt dürfte auch dem letzten Zuschauer klar gewesen sein: Diese Gruppe kommt definitiv aus Muttenz.
Nach so viel Kultur, Geschichte und unfreiwilliger Verwirrung ging es zum gemütlichen Teil über. Bei einem Apéro und einem feinen Abendessen im Lorenzini Ristorante & Bar wurde angestossen, erzählt und natürlich weitergelacht.
Ein rundum gelungener Freiwilligenanlass mit vielen lustigen Momenten, interessanten Geschichten und einer etwas anderen Sicht auf Bern. Oder eben: Bern ist vielleicht Bern – aber an diesem Tag war es eindeutig Basel.